in BörseGo: BEWEGT

Das Coronavirus: Die Auswirkungen auf die Märkte und wie Guidants die hohe Nachfrage meistert

Der 12. März 2020 hat Börsengeschichte geschrieben: Der DAX beendete den XETRA Handel mit einem Minus von 12,24 Prozent und verzeichnete dadurch den zweitgrößten Tagesverlust seit der Einführung des Index im Jahr 1988. Dieser erdrutschartige Kursfall liegt zum einen am Coronavirus, aber nicht nur: Ein dramatischer Einbruch der Ölpreise verunsicherte die Anleger weltweit und führte zu panikartigen Verkäufen an den Aktienmärkten. Der Ölpreis verlor in der Nacht von Sonntag auf Montag bis zu 30 Prozent. Der Dow Jones verzeichnete gestern den größten Tagesverlust seit dem Crash im Oktober 1987 und verlor ganze 2352 Punkte.

Diese Gemengelage führt zu einer sehr hohen Marktvolatilität und damit gehen besondere Ansprüche an unsere Trading-Plattform Guidants einher. Vor allem, wenn es darum geht, Kursdaten zu verarbeiten. Derzeit erhalten wir pro Tag bis zu 34 Milliarden Kursstellungen von unseren Lieferanten und leiten bis zu 337.200 Ticks pro Sekunde an unsere Kunden weiter. In ruhigeren Zeiten liegt die Zahl deutlich darunter bei etwa 120.000 Ticks pro Sekunde.

In dieser äußerst anspruchsvollen Marktlage konnten wir unsere Kunden zu jeder Zeit zuverlässig mit Kursdaten versorgen und ein stabiles System zur Verfügung stellen. Darauf sind wir sehr stolz, gerade wenn man bedenkt, dass unsere Internetanbindung und unser Rechenzentrum derzeit doppelt stark ausgelastet ist wie in ruhigeren Zeiten.

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